In der Welt des Funks gibt es mehrere
Möglichkeiten, die Empfangsqualität einer empfangenen Station zu beschreiben.
Funkamateure bedienen sich des RST-Codes (s. Artikel RST-Code).
Im Rundfunkfernempfang ist der SINPO-Code weit verbreitet.
Das Wort leitet sich von den Anfangsbuchstaben der zu beschreibenden Parameter ab:
S (für Signal Strength) - Signalstärke
I (für Interference) - Interferenz
N (für Noise) - Rauschen
P (für Propagation Disturbances) - Ausbreitungsstörungen
O (für Overall Merit) - Gesamtbewertung
Die Parameter werden mit Noten von 1 bis 5
bewertet. Siehe die nachfolgende Tabelle:
| S | I | N | P | O | |
|
Signal Strength Signalstärke |
Interference Interferenz |
Noise Rauschen |
Propagation Disturbances Ausbreitungsstörungen |
Overall Merit Gesamtbewertung |
|
| 5 | sehr stark | keine | keine | keine | sehr gut |
| 4 | stark | gering | gering | gering | gut |
| 3 | mittel | mittel | mittel | mittel | mittel |
| 2 | schwach | stark | stark | stark | schlecht |
| 1 | sehr schwach | sehr stark | sehr stark | sehr stark | unbrauchbar |
Beschreibung der Parameter:
S5 ist Ortssenderqualität
S1 ist gerade soeben noch zu hören
Interferenzen sind z.B. Störungen durch andere Stationen oder Funkdienste.
Mit Rauschen sind Geräusche natürlichen
Ursprungs gemeint, z.B. durch Gewitter,
aber auch lokale Störungen, z.B. Brummstörungen durch Fernsehgeräte,
Netzteile, Computer, usw. werden hier bewertet.
Mit Ausbreitungsstörungen sind z.B. Schwankungen des Signals (Schwund) gemeint.
zuletzt geändert am 10.12.2011