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In der Welt des Funks gibt es mehrere
Möglichkeiten, die Empfangsqualität einer empfangenen Station zu beschreiben.
Funkamateure bedienen sich des RST-Codes (s. Artikel RST-Code).
Im Rundfunkfernempfang ist der SINPO-Code weit verbreitet.
Das Wort leitet sich von den Anfangsbuchstaben der zu beschreibenden Parametern ab:
S (für Signal Strenght) Signalstärke
I (für Interference) Interferenz
N (für Noise) Rauschen
P (für Propagation) Ausbreitungsstörungen
O (für Overall Merit) Gesamtbewertung
Die Parameter werden mit Werten von 1 bis 5 bewertet. Siehe die nachfolgende Tabelle:
| S | I | N | P | O | |
|
Signal Strenght Signalstärke |
Interference Interferenz |
Noise Rauschen |
Propagation Ausbreitungsstörungen |
Overall Merit Gesamtbewertung |
|
| 5 | sehr stark | keine | keine | keine | sehr gut |
| 4 | stark | gering | gering | gering | gut |
| 3 | mittel | mittel | mittel | mittel | mittel |
| 2 | schwach | stark | stark | stark | schlecht |
| 1 | sehr schwach | sehr stark | sehr stark | sehr stark | unbrauchbar |
Beschreibung der Parameter:
S5 ist Ortssenderqualität
S1 ist gerade soeben noch zu hören
Interferenzen sind z.B. Störungen durch andere Stationen oder Funkdienste.
Mit Rauschen sind Geräusche natürlichen Ursprungs gemeint, z.B. durch Gewitter.
Mit Ausbreitungsstörungen sind z.B. Schwankungen des Signals gemeint.
(zuletzt geändert am 25.10.2010)