Rundfunkfernempfang
- ein spannendes Hobby -

Der KWFR hat sich, wie der Vereinsname schon sagt, dem Rundfunkfernempfang verschrieben.

Wie geht das nun, mag sich mancher fragen.

Zunächst braucht man ein Radio, vorzugsweise mit Langwelle, Mittelwelle und Kurzwellenteil.
Das reicht meist schon, um starke Stationen zu empfangen. Um schwächere Stationen zu hören,
muss man meist ein wenig mehr Aufwand betreiben, zum Beispiel mit einer externen Antenne.

Bei diesen technischen Dingen beraten wir Hobbyfreunde gerne !

Die Frequenzbereiche, die international dem Rundfunk zugewiesen sind, sehen Sie in der folgenden Tabelle.

Meterband

Frequenzbereich

Bemerkung

 

151  – 287 kHz

Langwelle

 

531  – 1602 kHz

Mittelwelle

 

1600  – 1700 kHz

X-Band; Radiostationen in Nord-und Südamerika in 10kHz-Schritten; Piratensender

120m

2300 – 2495 kHz

Tropenband

90 m

3200 – 3400 kHz

Tropenband

75 m

3900 – 4000 kHz

 

60 m

4750 – 5060 kHz

Tropenband

49 m

5900 – 6200 kHz

 

41 m

7100 – 7350 kHz

 X

31 m

9400 – 9900 kHz

 

25 m

11600 – 12100 kHz

 

22 m

13570 – 13870 kHz

 

19 m

15100 – 15800 kHz

 

16 m

17480 – 17900 kHz

 

15 m

18900 – 19020 kHz

 

13 m

21450 – 24850 kHz

 

11 m

25600 – 26100 kHz

 

X = Ab dem 01.04.2009 ist der Bereich bis 7200 kHz dem Amateurfunk zugewiesen!

Das heißt nicht, dass man nur in diesen Bereichen Rundfunkstationen hören kann.
Aus unterschiedlichen Gründen senden einige Stationen auch auf anderen ´Frequenzen, müssen sich
diese aber oft mit anderen Funkdiensten "teilen" (s. auch : "Alles, was funkt - was man neben Radiostationen
sonst noch im Äther entdecken kann")

Unsere Mitglieder betreiben den Rundfunkfernempfang sowohl als reine Programmhörer, als auch als DXer und QSL-Jäger. 

Programmhörer verfolgen regelmäßig die zahlreichen Programme von Sendern aus aller Welt in deutscher Sprache und - falls Sprachkenntnisse vorhanden sind - auch z.B. in Englisch, Französisch, Spanisch, usw. Oftmals nehmen sie auch Kontakt mit diesen Stationen auf. Sie nehmen an Preisausschreiben oder Umfragen dieser Sender teil und manchmal entwickeln sich diese Kontakte auch zu langjährigen Brieffreundschaften oder gar zu persönlichen Besuchen. 

DXer haben Freude daran, möglichst weit entfernte Stationen aus aller Welt zu empfangen, sozusagen „am anderen Ende der Welt an der Grasnarbe zu lauschen“, und sogenannte QSL-Jäger schreiben diese Stationen dann an und versuchen, eine schriftliche Bestätigung ihres Empfangserfolges zu erhalten, eine „QSL-Karte“, oder einen entsprechenden Brief. Diese Trophäe ist ein begehrtes Sammelobjekt. 

Kaum ein Hobbyfreund lässt sich aber exakt in eine dieser „Schubladen“ einordnen: Die Grenzen sind bei vielen Radiofreaks fließend. 


Eine kleine Auswahl teils historischer QSL-Karten

 

(zuletzt bearbeitet: 16.03.2009)